Kenny

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| Hund rastet aus - 61-Jähriger in Lebensgefahr |
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Forchtenberg -
Mit schwersten Kopfverletzungen und Bisswunden am ganzen Körper wurde ein 61-jähriger Sindringer am Montagabend ins Krankenhaus eingeliefert. Der Mann war vom Schäferhundmischling seines Bruders attackiert worden und schwebt nach Aussage des Notarztes in Lebensgefahr.
Zugebissen
Laut Polizei war der 72-Jährige gegen 21 Uhr mit dem Hund Gassi gegangen. Plötzlich sei in einiger Entfernung ein Knallkörper gezündet worden. Das Tier erschrak heftig, riss sich von der Leine los und flüchtete in der Dunkelheit in Richtung Kocher. Der Hundebesitzer rief seinen Bruder zu Hilfe, der mit ihm nach dem Tier suchen sollte. Der 61-Jährige muss ihn dann auf Höhe des Kocherwehrs entdeckt haben. Dort wurde er von dem Vierbeiner angegriffen.
Eine Autofahrerin, die vorbei kam, beobachtete, wie der Mann auf dem Boden lag und von dem Hund „wie toll“ mehrfach in den Kopf gebissen wurde. Durch dessen Schreie alarmiert, eilte der Hundebesitzer seinem Bruder zu Hilfe. Doch das völlig ausgerastete Tier ließ sich auch von seinem Herrn nicht bändigen. Erst mit einer Schaufel gelang es dem 72-Jährigen, das Tier von seinem Opfer zu trennen. Der Hund rannte in Richtung Untere Straße davon.
Dort entdeckte ihn eine Polizeistreife, die mittlerweile verständigt worden war. Das Tier wurde auf Bitten seines Besitzers von den Beamten sofort erschossen. Nach Aussage des 72-Jährigen, so die Polizei, sei der Hund zuvor noch nie auffällig oder aggressiv gewesen.
Bestürzt zeigte sich Sindringens Ortsvorsteher Thomas Hartmann. Der 72-Jährige sei ihm immer mal wieder begegnet, wenn er mit seinem Hund Gassi ging. Immer sei der große Hund angeleint gewesen. „Ich habe ihn nie freilaufen sehen.“ Sein Besitzer habe sich stets verantwortungsvoll gezeigt, der Hund sei nie auffällig gewesen. Hartmann: „Ich kann mir den Vorfall nicht erklären.“
Stress
Das Tier müsse durch den Knall in eine „hochgradige, explosive Stresssituation“ geraten sein, versucht Katrien Lismont, Hundetrainerin aus Waldbach, den auch sie bestürzenden Vorfall zu erklären. Möglicherweise sei der Hund schon zuvor weiteren latenten Stressfaktoren ausgesetzt gewesen. Vielleicht habe er noch das Silvesterfeuerwerk in den Knochen gehabt. Die erneute Angst habe dann dazu geführt, dass er so heftig reagierte. „Der Hund hat sich total verloren.“
QUELLE : http://www.stimme.de/polizei/hohenlohe/H...art1494,2353402
__________________ Liebe Grüße von Sabine und Kenny immer im Herzen (01.01.2001 - 10.04.2011)
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